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Corona - Sondernewsletter

25. 11. 2021

Sehr geehrte Innungsmitglieder,

 

angefügt stellen wir Ihnen den Sondernewsletter der Handwerkskammer Chemnitz mit aktuellen Entwicklungen des Tages zur Verfügung.

 

Online-Veranstaltungen informieren zu 3G-Regelung und Überbrückungshilfe

„Überbrückungshilfe III plus - Aktuelle Lage“ am Donnerstag, 25. November 2021, 9:00 Uhr
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„3G-Regelung am Arbeitsplatz - Beispiele und Tipps für Arbeitgeber“ am Donnerstag, 25. November, 11:00
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Fragen und Antworten zum betrieblichen Infektionsschutz

Wir haben Ihnen auf unserer Internetseite ein Informationsblatt des BMAS hinterlegt, welches die wichtigsten Fragen zum neuen Infektionsschutzgesetz, insbesondere der 3G-Regelung beantwortet.

So werden unter anderem konkretisiert:
Arbeitgeber und Beschäftigte, bei denen physischer Kontakt untereinander oder zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden kann, dürfen die vorgesehene Arbeitsstätte (also zum Beispiel auch beim Kundeneinsatz oder im Außenbereich) nur mit einem aktuell gültigen Impf-, Genesenennachweis oder Testnachweis betreten. Dies gilt auch für die vom Arbeitgeber organisierten Beschäftigtentransporte zur bzw. von der Arbeitsstätte.

Die Möglichkeit physischer Kontakte liegt vor, wenn in der Arbeitsstätte ein Zusammentreffen mit anderen Personen nicht ausgeschlossen werden kann, auch wenn es zu keinem direkten Körperkontakt kommt.

 

Sachsen: Corona-FAQ aktualisiert

Auszug aus dem FAQ-Bereich

Ist der Betrieb von Fußpflege-, Nagel- und Kosmetikstudios erlaubt?
Körpernahe Dienstleistungen sind grundsätzlich untersagt sind. Das gilt nicht für solche körpernahen Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder gesundheitlichen Zwecken dienen. Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn eine ärztliche Verordnung ausgestellt wurde (Rezept). Darüber hinaus sind alle Behandlungen aus medizinischen Gründen erforderlich, bei denen anderenfalls eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder eine Verzögerung von Heilungsprozessen eintreten würde. Dazu zählt z. B. die diabetische Fußpflege, Hautbehandlungen bei schwerer Akne.

Wir haben einen Handwerksbetrieb mit Ladengeschäft…
Für Betriebe mit Ladengeschäft und Handel (wie Uhrmacher) gilt die Beachtung der 2G-Regelung für die Kundschaft. Auch ist die Öffnung nur zwischen 6.00 bis 20.00 Uhr möglich. Sofern keine Nachweisführung durch die Kundschaft möglich ist, dann sollte Abholung/ Auslieferung im Außenbereich (nach dem Prinzip click & collect) stattfinden. Allgemein kann click & collect auch ohne jedwede zeitliche Einschränkung erfolgen.

Welche Vorgaben 2G oder 3G gelten für (Kfz-) Werkstätten, Lackierereien oder Textilreinigungsbetriebe?
Der Zutritt der Kundschaft ist ohne Anwendung der 2G- oder 3G-Regelung möglich. Das heißt, es besteht keine Nachweispflicht seitens der Kundschaft. Dennoch sind die Basisschutzmaßnahmen wie das Tragen einer mindestens med. MNB, Abstand, Beschränkung der Anzahl auf einen Kunden pro 10m² einzuhalten.

Im Unterschied zu den Werkstätten müssen Betriebe des/ mit Kfz-Handel für diesen Bereich die 2G-Regelung beachten. Auch ist die Öffnung nur zwischen 6.00 bis 20.00 Uhr möglich. Sofern keine Nachweisführung durch die Kundschaft möglich ist, dann sollte Abholung/ Auslieferung im Außenbereich (nach dem Prinzip click & collect) stattfinden. Allgemein kann click & collect auch ohne jedwede zeitliche Einschränkung erfolgen.

 

Hinweisschilder zum Ausdrucken

Die Handwerkskammer Chemnitz stellt als Service für die Mitgliedsbetriebe auf der Internetseite Hinweisschilder für Ladenlokale/ Verkaufsbereiche mit Hygiene- und Zutrittshinweisen für Kunden bereit. Diese wurden für Bereiche mit derzeit geltenden 2G- und 3G- Anforderungen aktualisiert.

Weitere Hilfsmittel für Betriebe mit Ladengeschäften

Auf den Internetseiten von handwerk.de können Vorlagen für Plakate rund um die Themen "Infektionsschutz" und "Ausbilden trotz Corona" von Betriebsinhabern kostenlos heruntergeladen werden. Zudem gibt es dort einige Hilfsmittel wie Sperrbänder oder Hinweis-Aufsteller im Werbeartikel-Shop zu kaufen. Die Produkte sind im Design der Imagekampagne für das deutsche Handwerk gestaltet.

 

Regelungen zum Schulbetrieb ab dem 22. November 2021- Anspruch auf Notbetreuung

Die Sächsische Schul-Kita-Coronaverordnung [*.pdf] vom 20.11. 2021 enthält als Anlage die Liste der Berufe, bei denen Personensorgeberechtigte im Falle einer teilweisen oder vollständigen Schließung von Schulen der Primarstufe einen Anspruch auf Notbetreuung (vgl. § 2 Absatz 4 SchulKitaCoVO) bzw. bei Einschränkungen des Betreuungsumfangs einen Anspruch auf vollumfängliche Betreuung (vgl. § 2a Absatz 2 SchulKita-CoVO) haben. Lediglich für einen ganz eng begrenzten Kreis von Eltern, die in definierten Bereichen der Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Gesundheitsversorgung und Pflege sowie von Bildung und Erziehung tätig sind, wird es einen Anspruch auf Betreuung ohne Einschränkung der Betreuungszeiten geben.

Formblatt zum Nachweis der beruflichen Tätigkeit für die Notbetreuung bzw. für den vollumfänglichen Betreuungsanspruch [*.pdf]

Ausführliche Informationen

 

Verlängerung Corona-Hilfen

Für Unternehmen wird das bewährte und aktuell geltende Instrument der Überbrückungshilfe III Plus als Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgeführt. Ebenso wird die aktuell geltende Neustarthilfe Plus für Selbständige für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgeführt. Für Weihnachtsmärkte, die aktuell besonders betroffen sind, werden erweiterte Möglichkeiten im Rahmen der neuen Überbrückungshilfe IV zur Verfügung gestellt.

Grundsätzlich bleiben in der Überbrückungshilfe IV die Zugangsvoraussetzungen der Überbrückungshilfe III Plus bestehen. Die Hilfen werden verlängert bis März 2022. Unternehmen müssen weiterhin einen Umsatzrückgang von mindestens 30 % im Vergleich zum Referenzmonat 2019 nachweisen und bekommen umfassend ihre Betriebskosten erstattet. Auf Empfehlung des Bundesrechnungshofs erhalten Unternehmen in der Überbrückungshilfe IV bei Umsatzausfällen ab 70 % bis zu 90 % der Fixkosten erstattet. In der Überbrückungshilfe III Plus bleibt es bei einer Erstattung von 100 % für diese Unternehmen.
Auch die Neustarthilfe für Selbständige wird verlängert bis Ende März 2022. Soloselbständige können hier weiterhin pro Monat bis zu 1.500 Euro an direkten Zuschüssen erhalten, insgesamt für den verlängerten Förderzeitraum also bis zu 4.500 Euro.

Verlängert bis Ende März 2022 werden auch die Härtefallhilfen, die in Zuständigkeit der Bundesländer liegen.

Mit der Verlängerung der Corona-Hilfen einher geht eine Verlängerung der Fristen für die Antragstellung bei der Überbrückungshilfe III Plus und für die Schlussabrechnung.

Quelle: BMWi

 

Corona-Arbeitsschutzverordnung

Um die Beschäftigten in der Pandemie zu schützen, regelt die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung besondere Schutzmaßnahmen. Die aktualisierte Fassung wurde veröffentlicht und gilt bis 19.03.2022.

Wesentlicher Inhalt:

  • Eine Gefährdungsbeurteilung und ein betriebliches Hygienekonzept durch die Betriebe bleibt wie bisher notwendig. Es ist hinsichtlich der erforderlichen Maßnahmen zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren. Bei der Festlegung der Maßnahmen kann der Arbeitgeber einen ihm bekannten Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigten berücksichtigen.
  • Ergibt die Gefährdungsbeurteilung, dass ein Schutz der Arbeitnehmer mangels anderer Maßnahmen nicht anders als durch das Tragen medizinischer Gesichtsmasken möglich ist, sind diese vom Arbeitgeber bereitzustellen.
  • Die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen ist weiterhin auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren.
  • Es bleibt grundsätzlich bei einer Testangebotspflicht zweimal innerhalb einer Woche für Arbeitnehmer, die nicht von daheim aus arbeiten. Diese Testangebote sind dann nicht erforderlich, soweit der Arbeitgeber durch andere geeignete Schutzmaßnahmen einen gleichwertigen Schutz der Beschäftigten sicherstellt oder einen bestehenden gleichwertigen Schutz nachweisen kann. Ausnahmen gibt es somit für vollständig geimpfte bzw. genesene Beschäftigte. Allerdings müssen Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber keine Angaben über Testergebnisse, Impf- oder Genesungsstatus machen.
  • Die Aufbewahrungsfrist für die Nachweise der Beschaffung von Tests oder Vereinbarungen mit Dritten über die Testung ist verlängert worden. Sie gilt bis zum 19.03.2022. Diese Aufbewahrungsfrist gilt auch für die Nachweise, welche bereits bis zum 30.06.2021 vorlagen.
  • Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten während der Arbeitszeit eine Impfung gegen das Coronavirus zu ermöglichen. Unklar ist aufgrund der Formulierung, ob es sich hierbei um eine bezahlte Freistellungen handelt. Auch aus der Begründung geht es nicht hervor. Es wird aber so angenommen, wenn Beschäftigte kein Gleitzeitkonto haben.
  • Der Arbeitgeber hat die Betriebsärzte und die überbetrieblichen Dienste von Betriebsärzten, die Schutzimpfungen aus Gründen des Bevölkerungsschutzes im Betrieb durchführen, organisatorisch und personell zu unterstützen.
  • Die Beschäftigten sind im Rahmen der Unterweisung über die Gesundheitsgefährdung bei der Erkrankung an der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) aufzuklären und über die Möglichkeit einer Schutzimpfung zu informieren.
    Auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung finden Sie ein Merkblatt zum Impfschutz.

Weitere Informationen hat das Bundesarbeitsministerium hier zusammengestellt.

Beachten Sie dazu auch aktualisierte Informationen Ihrer Berufsgenossenschaft.

 

Formulare zum Impfstatus und Testnachweis

Das neue Infektionsschutzgesetz beinhaltet eine 3G-Regel am Arbeitsplatz. Arbeitgeber haben die täglichen Test von ungeimpften Personen zu dokumentieren. Dies setzt voraus, dass diese den Impfstatus der Mitarbeiter kennen. Hierfür haben wir zwei Formulare (pdf, xls)

für Sie bereitgestellt. Die Excel-Versionen finden Sie auf unserer Internetseite im Downloadbereich.

Bitte denken Sie daran, dass Gesundheitsdaten zu speziell schutzwürdigen Daten gehören und nicht Jederman zugänglich sind.

 

Sächsische Corona-Notfall-Verordnung ab dem 22.11.2021

Am heutigen Samstag wurde die gestern beschlossene Notfallverordnung veröffentlicht. Sie sieht verschärfende Maßnahmen insbesondere für Ungeimpfte vor, um die 4. Welle der Coronapandemie einzudämmen. Dazu gehören flächendeckende 2G-Regelungen, Schließungen von Einrichtungen sowie Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte in so genannten Hotspot-Regionen (Inzidenz über 1.000). Angebote und Einrichtungen für Kinder bleiben so weit wie möglich geöffnet.

Die Verordnung tritt am Montag, 22. November 2021, in Kraft und gilt bis einschließlich 12. Dezember 2021. Insofern löst sie die bestehende Corona-Schutz-Verordnung ab. Landkreise und Kreisfreie Städte können verschärfende Regelungen erlassen.

Grundsätzlich bleiben die bislang bekannten Basismaßnahmen (Hygienekonzept, Mindestabstand, Kontaktdatenerfassung, Maskenpflicht) bestehen. Wesentliche Eckpunkte für unsere Betriebe haben wir nachfolgend zusammengestellt.

Im Handwerk sind die körpernahen Dienstleistungen (insbesondere die Kosmetikdienstleistung ohne medizinischen oder therapeutischen Zweck) von einer erneuten Schließung betroffen. Ausnahmen gelten für Friseurleistungen. Diese dürfen unter Beachtung von 2G (Zutritt und Inanspruchnahme nur für Geimpfte und Genesene) weiter geöffnet bleiben. Die Dienstleistungsbetriebe haben dies zu kontrollieren.

Für den Bereich des Einzel- und Großhandels gilt ebenso die Pflicht zur Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises sowie die Kontrolle durch den Betreiber. Ebenso gilt eine Beschränkung der Öffnung für den Publikumsverkehr täglich zwischen 6.00 bis 20.00 Uhr. Ausgenommen hiervon sind unter anderem Sanitätshäuser, Orthopädieschuhtechniker, Augenoptiker, Hörgeräteakustiker oder auch der Lebensmittelhandel. Dies gilt auch für weitere Grundversorgungseinrichtungen (Apotheken, Drogerien oder Großhandel für Gewerbetreibende). Wieder eingeführt ist zudem für alle Geschäfte die Beschränkung von einem Kunden pro 10 m² Verkaufsfläche bei bis zu 800 m² Gesamtfläche. Zulässig für alle Geschäfte ist das so genannte Click & Collect ohne jedwede zeitliche Einschränkung.

Lebensmittelhandwerke mit Gastronomieangeboten müssen ebenfalls die 2G-Regel beachten. Ebenso bleibt die Kontaktdatenerfassung der Gäste bestehen. Wie auch bei den Geschäften ist die Öffnung für Publikumsverkehr täglich nur zwischen 6.00 bis 20.00 Uhr zulässig. Ausgenommen sind unter anderem von dieser Regelung Lieferangebote und Abholung von Speisen/ Getränken.

Überall dort, wo ein Impf- oder Genesenennachweis für den Zutritt erforderlich ist, gilt auch weiterhin eine Ausnahme für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres sowie Personen, die aufgrund einer fehlenden Impfempfehlung der STIKO nicht geimpft werden können.

Untersagt sind zudem Großveranstaltungen, Messen, Feste wie auch Weihnachtsmärkte!

Für nicht-touristische Übernachtungen (bei auswärtiger Montagetätigkeit) ist der Nachweis eines Impf- oder Genesenen- oder Testnachweises im Freistaat Sachsen zu erbringen.

Private Zusammenkünfte im öffentlichen/ privaten Raum sind nur den Angehörigen eines Hausstandes, der Partnerin/ dem Partner und einer weiteren Person gestattet. Unter anderem werden Kinder bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres sowie geimpfte/ genesene Personen nicht mitgezählt.

Zudem gilt eine Ausgangsbeschränkung ab 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages für so genannte Hotspot-Landkreise und kreisfreie Städte bei einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 1.000. Ausnahmen bestehen, wenn ein triftiger Grund vorliegt (Wege, die unerlässlich sind für Berufsausübung oder Gesundheitsfürsorge).

Die aktuelle Verordnung und weitere Details des Beschlusses finden Sie hier.

Gleichermaßen sind im Speziellen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern weitere Maßnahmen ab kommender Woche zu beachten, diese sind im nachfolgenden Absatz zusammengefasst.

 

Änderung des Bundes-Infektionsschutzgesetzes

Am 19. November 2021 billigte auch der Bundesrat, die vom Bundestag beschlossenen Änderungen des Bundes-Infektionsschutzgesetzes (IfSG). Die Regelungen haben für jedweden Betrieb und deren Beschäftigten eine zentrale Bedeutung. Einen Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt sollen die Änderungen in Kraft treten. Dies ist bislang noch nicht geschehen. Es ist davon auszugehen, dass die Regelungen ab dem 24. November 2021 gelten werden. Unabhängig von Schwellenwerten und Entwicklung des Infektionsgeschehens gelten die Regelungen bis zum 19. März 2022.

Wir geben Ihnen einen ersten Überblick, um sich auf die bevorstehenden Änderungen vorzubereiten:

3G-Pflicht in allen Betrieben

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat eine FAQ-Liste zur bundesweiten 3G-Pflicht veröffentlicht, welche zu den nachfolgenden Punkten erste Praxisfragen aufgreift.

Im neuen § 28b IfSG ist die bundesweite Regelung zu „3G“ am Arbeitsplatz verankert. Konkret heißt dies:

  • Arbeitgeber und Beschäftigte, bei denen physischer Kontakt untereinander oder zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden kann, dürfen die vorgesehene Arbeitsstätte (also zum Beispiel auch beim Kundeneinsatz oder im Außenbereich) nur mit einem aktuell gültigen Impf-, Genesenennachweis oder Testnachweis betreten. Dies gilt auch für die vom Arbeitgeber organisierten Beschäftigtentransporte zur bzw. von der Arbeitsstätte.
  • Ausnahmen des Betretens sind ausschließlich erlaubt: für die unmittelbare Wahrnehmung von Testangeboten in der Arbeitsstätte, die der Erlangung eines Testnachwachweises dienen, oder für die Wahrnehmung von Impfangeboten in der Arbeitsstätte.
  • Etwaige Nachweise sind also an jedem Arbeitstag grundsätzlich mit sich zu führen, zur Kontrolle vorzuhalten oder beim Arbeitgeber zu hinterlegen. Sofern kein gültiger Impf- bzw. Genesenennachweis vorhanden ist, muss täglich ein Testnachweis vorliegen.

Ein Testnachweis ist ein Nachweis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, wenn die zugrundeliegende Testung bspw. mittels eines PCR-Tests oder eines zugelassenen Antigen-Tests (siehe BfArM-Liste) erfolgt ist. Bei PCR-Teste darf die Abstrichnahme maximal 48 Stunden zurückliegen. Bei „Schnellteste“ oder „Selbstteste“ maximal 24 Stunden - wie bisher stehen für diese Teste drei Möglichkeiten zur Verfügung. Als Möglichkeiten kommen in Betracht:

a) Selbstteste vor Ort unter Aufsicht einer vom Arbeitgeber beauftragten Person,

b) im Rahmen einer betrieblichen Testung durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, oder

c) von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung (wie Testzentrum, Apotheker…) vorgenommen oder überwacht wurde (Bürgertest).

  • Seitens des Arbeitgebers besteht jedoch keine Verpflichtung, die Selbstteste zu beaufsichtigen oder im Rahmen eines betrieblichen Testkonzeptes anzubieten – und so eine Nachweispflicht auszustellen. Der Arbeitgeber muss lediglich nach wie vor zweimal wöchentlich einen Selbsttest zur Eigenanwendung zur Verfügung zu stellen. Die Beschäftigten müssen die erforderlichen Testnachweise also gegebenenfalls extern – wie auch auf eigene Kosten - selbst beschaffen (wie Testzentrum), wenn der Arbeitgeber den Beschäftigten lediglich einen Selbsttest zur Eigenanwendung aushändigt. Eine Pflicht zur Aufsicht über Selbstteste gibt es nicht. Gleichwohl können Arbeitgeber etwaige betriebsinterne Testkonzeptionen anwenden oder Aufsichtspersonal beauftragen, um den Nachweisanforderungen Genüge zu tun.
  • Der Arbeitgeber hat arbeitstäglich zu kontrollieren, ob die Nachweise vorliegen, und hat dies zu dokumentieren.
  • Der Arbeitgeber darf im Rahmen der Zutrittskontrolle den jeweiligen G-Status der Beschäftigten erfassen und speichern. Die Daten müssen gem. § 22 Abs. 2 BDSG besonders geschützt werden. ­
  • Die Daten dürfen auch zur Anpassung des betrieblichen Hygienekonzepts auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung verwendet werden, soweit dies erforderlich ist.

Wiedereinführung der Homeoffice-Verpflichtung

Zudem wird die Homeoffice-Angebotspflicht in § 28b Abs. 4 IfSG wieder eingeführt. Die Formulierung entspricht insoweit vollständig der ursprünglich zum 30. Juni 2021 ausgelaufenen Regelung. Danach haben Arbeitgeber den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.

Verlängerung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV)

Die Corona-ArbSchV wird über den 24. November 2021 hinaus auch nach Beendigung der epidemischen Lage nationaler Tragweite bis 19. März 2022 verlängert.

Die Neufassung der Corona-ArbSchV beinhaltet folgende Regelungen: ­

  • Prüfpflicht des Arbeitgebers hinsichtlich Maßnahmen zur Vermeidung betriebsbedingter Kontakte ­
  • Pflicht zur Umsetzung eines betrieblichen Infektionsschutzes und Hygienekonzeptes im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ­
  • Testangebotspflicht für Arbeitgeber (zweimal wöchentlich), auf dessen Kosten, für alle nicht ausschließlich im Homeoffice tätigen Beschäftigten. ­
  • Anspruch der Beschäftigten auf Corona-Schutzimpfung während der Arbeitszeit ­
  • Pflicht der Arbeitgeber zur organisatorischen und personellen Unterstützung der Impfung ­
  • Pflicht der Arbeitgeber im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Unterweisung auf Gefahren von COVID-19 hinzuweisen (wie durch Aushang/ Information)

 

2G- Nachweise richtig prüfen

Die aktuelle Sächsische Corona-Schutz-Verordnung schreibt für viele Angebote ab dem 22.11.2021 die 2G-Regel vor.

Wie man digitale Impfzertifikate, Test- oder Genesenen-Nachweise richtig kontrolliert, beschreibt das Robert Koch-Institut (RKI) auf einer Infoseite.

Die CovPassCheck-App ist eine sichere Lösung für unter anderem Gewerbetreibende und Behörden. Nur mit der CovPassCheck-App können digitale COVID-Zertifikate der EU zuverlässig geprüft werden.

  1. Installieren Sie oder Ihr Personal die CovPassCheck-App auf den Smartphones

Einfach die App kostenlos aus dem Apple App Store, Google Play Store oder der Huawei App Gallery auf das Smartphone laden.

  1.  Scannen Sie mit der CovPassCheck-App das digitale COVID-Zertifikat der EU

So erfahren Sie schnell, direkt und sicher, ob das vorgezeigte Zertifikat gültig ist.

  1.  Überprüfen Sie das Ergebnis

Gleichen Sie die in der CovPassCheck-App angezeigten Personalien mit den Daten des Ausweisdokuments der geprüften Person ab.

  1. Dokumentieren Sie die Einsichtnahme im Rahmen der Kontaktdatenerfassung

Ausführliche Informationen:

Informationsblatt für die CovPassCheck-App (PDF, 562 KB)

Alle Informationen rund um die Corona-Impfung

Auf dieser Internetseite https://www.digitaler-impfnachweis-app.de/covpasscheck-app/ finden Sie auch ein Video zur Anwendung der App.

 

Test positiv? - Hinweise der Kassenärztlichen Vereinigung Sachse

Wie verhalte ich mich bei einem positiven Coronavirus-Testergebnis?

Ein Selbsttest oder ein Antigenschnelltest muss durch einen PCR-Test bestätigt werden. Der bestätigende PCR-Test kann bei einem Arzt oder einem Testzentrum stattfinden. Bitte erkundigen Sie sich immer vorher, ob Ihr Arzt oder das gewähltes Testzentrum einen PCR-Test anbietet. Weitere Informationen rund um das Thema "Coronatest" finden Sie auf der Coronavirus-Seite des Freistaates Sachsen.

Bin ich mit dem Corona-Virus infiziert und welche Maßnahmen sind zu ergreifen?

Der folgende Handzettel soll Ihnen für weitere Vorgehensmaßnahmen als Orientierungshilfe dienen: Handzettel des Robert Koch-Instituts

Weist das Ergebnis des Corona-Virus-Guides darauf hin, dass ein Verdacht besteht, dass Sie sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, rufen Sie bitte Ihren Hausarzt an. Sollte dieser nicht erreichbar sein bzw. Sie keinen Hausarzt haben, rufen Sie die 116117 an, bei starker Symptomatik bitte direkt die 112.

Sie werden bei Anruf nochmals kurz eingeschätzt. Anschließend wird eine Empfehlung ausgesprochen, wie in Ihrem Fall weiter vorgegangen werden soll und wie Sie sich in der nächsten Zeit verhalten müssen.

WICHTIG: Wenn Sie den Verdacht haben mit dem Corona-Virus infiziert zu sein, gehen Sie bitte in keinem Fall ohne vorherige telefonische Anmeldung in eine Arzt-/Bereitschaftspraxis oder die Notaufnahme.

Quelle

 

Wer kann sich seit dem 13.11.21 kostenfrei testen lassen? (Bürgertest)

Am 13. November 2021 wurde die Testverordnung geändert. Alle asymptomatischen Personen  haben Anspruch auf die kostenfreie Testung. Der Anspruch auf den „Bürgertest“ besteht aber nicht, wenn schon ein anderer gesetzlicher Anspruch besteht (z.B. weil der Arbeitgeber Tests bereitstellen muss).

Personen, bei denen aufgrund typischer COVID-19-Symptome der Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Erkrankung besteht, können im Rahmen der Krankenbehandlung getestet werden. Enge Kontaktpersonen haben ebenso einen Anspruch auf kostenfreie Testung.

 

Corona-Wirtschaftshilfen werden verlängert

Besonders belastete Unternehmen in der Corona-Krise bekommen länger Wirtschaftshilfen. Der Bund verlängert die bisher bis Jahresende befristete Überbrückungshilfe III Plus bis Ende März 2022, wie aus dem Beschlusspapier der Ministerpräsidentenkonferenz hervorgeht. Verlängert werden sollen auch Regelungen zur Kurzarbeit sowie die Neustarthilfe für Soloselbständige.

Informationen zu Corona-Hilfen des Bundes